Neueste Meldungen
"In die häusliche Pflege müssen mehr Männer einbezogen werden"
Erzbischof Schick fordert Garantien für Arbeitsplatz und Rente Pflegender
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick spricht sich für bessere Rahmenbedingungen bei der häuslichen Pflege aus. „Die häusliche Pflege darf keine sozialen Nachteile, besonders für die Garantie des Arbeitsplatzes und die Rente der Pflegenden, bringen, sagte Erzbischof Schick am 18. April bei der Haupttagung der katholischen Männerarbeit in Fulda zum Thema „Männer und Pflege“.
"Menschenwürde im Alter ist nicht zum Discount-Preis zu haben"
2000 Mitarbeiter - auch aus der Caritas - demonstriierten für mehr Wertschätzung der Pflege
Die Wut bei den Pflegekräften wächst. 2000 Protestierende kamen am 13. März in Nürnberg zu einer Demonstration in der Innenstadt zusammen. Unter ihnen auch Mitarbeiter der Caritas, vor allem aus den Bistümern Bamberg, Eichstätt und Würzburg. "Pflege ist es wert", "Pflege braucht Menschen" und "Pflege braucht weniger Bürokratie" stand auf ihren Transparenten.
Ein Auto für die Betreuungsgruppen der Caritas-Sozialstation Burgebrach
Glücksspirale unterstützt Angebot für pflegebedürftige Menschen
Einen VW Caddy Maxi haben die Betreuungsgruppen der Caritas-Sozialstation Burgebrach von der Fernsehlotterie Glücksspirale erhalten. Das Fahrzeug im Wert von 22.000 Euro dient der Beförderung der Teilnehmer. „Unsere eigenen Autos sind für den Transport der in ihrer Beweglichkeit eingeschränkten Senioren nicht geeignet“, sagt Stationsleiterin Klara Böhm. Die Besucher der Gruppen zu hause abzuholen und wieder heim zu bringen, ist aber ein wichtiges Element dieses Angebots. „Die pflegenden Angehörigen haben dann mehr Zeit für sich, als wenn sie die Senioren selbst bringen würden.“ Und das wollen die Betreuungsgruppen ja auch sein: eine Entlastung für die Pflegenden.
Armut macht krank
Caritas-Kampagne 2012 zeigt Schwachstellen im deutschen Gesundheitssystem
„Das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen lange arbeitslos sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten; wenn sie über wenig oder kein Einkommen verfügen oder der Bildungsstand niedrig ist.“ Dies machte Caritas-Präsident Peter Neher vor Journalisten in Berlin bei der Präsentation der Caritas-Kampagne „Armut macht krank“ deutlich. „In einem der reichsten Länder der Welt ist die Tatsache, dass Armut krank macht, ein provozierender Zustand“, sagte Neher. Zwar habe Deutschland ein solidarisches Gesundheitssystem von hoher Qualität. Doch es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: So liege die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Bei Männern seien es elf Jahre.
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Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick spricht sich für bessere Rahmenbedingungen bei der häuslichen Pflege aus. „Die häusliche Pflege darf keine sozialen Nachteile, besonders für die Garantie des Arbeitsplatzes und die Rente der Pflegenden, bringen, sagte Erzbischof Schick am 18. April bei der Haupttagung der katholischen Männerarbeit in Fulda zum Thema „Männer und Pflege“.
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An 365 Tagen Essen bei Freunden
Sie lassen sich mittags das Lachsfilet oder den Rinderbraten schmecken, spielen dann mit ihren Freunden Karten, nehmen abends, froh über die geselligen Stunden, wieder den kurzen Weg nach Hause, wo sie alleine leben. Rund 30 ältere Frauen und Männer besuchen täglich den offenen Senioren-Mittagstisch der Caritas in Bamberg, dessen neue Räume jetzt in der Ottostraße offiziell vorgestellt wurden.
Senioren-Mittagstisch der Caritas in neuen Räumen
Bereits Ende Januar ist der Senioren-Mittagstisch der Caritas aus der Schützenstraße 21 – dem ehemaligen Gebäude der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege – in die Ottostraße 10a umgezogen. Vorhandene Räumlichkeiten hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg so umbauen lassen, dass Gäste des Mittagstisches und Besucher des Seniorentreffs sie nutzen können.
Asylsozialpolitik: Wohlfahrtsverbände sehen Schritt in die richtige Richtung
Als „ersten Schritt in die richtige Richtung“ haben die bayerischen Wohlfahrtsverbände die Pläne von Sozialministerin Christine Haderthauer bezeichnet, die staatlichen Mittel für die Asylsozialberatung von bisher 1,4 Millio-nen Euro auf 2,6 Millionen Euro anheben zu wollen. Dies hatte die Sozialministerin vor der Presse in München mitgeteilt. „Das ist allerdings weniger als die Aufstockung der Zuschüsse um zwei Millionen, die nicht nur wir aus guten Gründen gefordert haben“, sagte der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern, Dr. Thomas Beyer, MdL. Das zusätzliche Geld werde sowohl für die bestehenden Stellen wie für die Schaffung neuer Stellen verwendet. „Wenn die Zahl der Asylbewerber weiter steigt, muss der Freistaat Geld nachlegen“, betonte Beyer, der auch Vorsitzender des Lan-desverbandes der Arbeiterwohlfahrt ist.
Bestellen
Porto mit Herz – und diesmal auch mit Humor
Loriots Wohlfahrtsmarken 2011
Die Wohlfahrtsmarken 2011 lassen schmunzeln. Denn es sind Loriots Wohlfahrtsmarken. Vier trefflich bekannte Szenen hat der berühmte Vicco von Bülow alias Loriot aus seiner weiten Welt des Komischen ausgewählt und als Motive für die neue Wohlfahrtsmarken-Serie zur Verfügung gestellt. Wohl jeder kennt das nörgelnde Ehepaar beim Frühstücksei, die beiden knollennasigen Geschäftsleute in der Badewanne, den sprechenden Hund Bello und die beiden Besucher auf der Rennbahn. Mit der Loriot-Serie, die am 3. Januar erscheint, hat das Bundesfinanzministerium nach den „duften“ Obstmarken 2010 erneut einen philatelistischen Coup gelandet.
Projekte
Armut macht krank
Caritas-Sammlung vom 5. bis 11. März
Das deutsche Gesundheitswesen ist eines der besten der Welt. Doch Ärzte, Kliniken und Medikamente reichen nicht, um eine der größten Krankheitsursachen in den Griff zu bekommen – die Armut. Wer lange ohne Job ist oder kein Einkommen hat, ist häufiger krank als der Rest der Bevölkerung. Auf diese Problematik macht die Caritas im Erzbistum Bamberg unter der Überschrift „Armut macht krank“.bei ihrer Frühjahrssammlung aufmerksam. Und sie bittet umd Spenden für ihre soziale Arbeit, die Armut und Krankheit entgegenwirkt.
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